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Camping in den NiederlandenProvinzen, Plätze und Wege

Camping in den Niederlanden

Dünen hinter dem Zelt, ein Radweg vor dem Tor und abends Wind in den Leinen: So sieht Camping in Holland für viele aus. Dabei hat das Land viel mehr zu bieten als die Küste. Diese Seite stellt die zwölf Provinzen vor und hilft bei Platzwahl, Ausrüstung und Touren zu Fuß.

Zwei Zelte auf einer Dünenwiese unter blauem Himmel, dahinter Wohnwagen
Zelten in den Dünen an der Nordseeküste. Foto: Hoppend, CC BY 4.0, Wikimedia Commons

Küste oder Binnenland?

Die erste Entscheidung beim Campingurlaub in den Niederlanden ist fast immer dieselbe: ans Meer oder ins Grüne? Die Nordseeküste zieht sich von Zeeland im Süden bis zu den Watteninseln im Norden. Dort findest du breite Sandstrände, Dünenlandschaften und Badeorte, in denen im Juli und August Hochbetrieb herrscht. Im Binnenland ist es ruhiger. Drenthe, die Veluwe in Gelderland, Overijssel und Nordbrabant haben Wälder, Heideflächen, Seen und Flüsse, und die Campingplätze dort sind oft günstiger und weniger windig.

Viele Camper verbinden beides. Weil das Land klein ist, liegt kaum ein Platz mehr als zwei Stunden von der Küste entfernt. Von der Veluwe aus bist du in gut einer Stunde am IJsselmeer, von Brabant aus schnell in Zeeland.

Die zwölf Provinzen

Die Niederlande sind in zwölf Provinzen eingeteilt. Jede hat ihren eigenen Charakter, und für Camper ist das eine gute Orientierung. Auf der schematischen Karte unten kannst du eine Provinz anklicken. Zu jeder gibt es eine eigene Seite mit Landschaft, Ausflugszielen und Hinweisen, für wen sich die Gegend eignet.

Wie man in Holland campt

Campingplätze gibt es in den Niederlanden in jeder Größe. Große Ferienparks mit Hallenbad und Animation stehen neben Familienplätzen mittlerer Größe und kleinen Plätzen auf Bauernhöfen, den Minicampings. Wer Natur pur will, findet Naturcampingplätze in Wald und Heide. Wildcampen ist dagegen verboten, auch mit dem Wohnmobil. Was die Platztypen unterscheidet und worauf du bei der Wahl achten solltest, steht unter Campingplatz auswählen.

An der Küste weht fast immer Wind. Lange Heringe für den Sand, ein Windschutz und ein Schlafsack für kühle Nächte gehören deshalb ins Gepäck, auch im Sommer. Eine Liste dazu findest du unter Campingausrüstung. Wer mit Wohnwagen oder Wohnmobil anreist, sollte die Tempolimits für Gespanne und die Umweltzonen in den großen Städten kennen, mehr dazu unter Camping mit Auto und Wohnmobil.

Zu Fuß und mit dem Rad

Kaum ein Land ist so gut auf Radfahrer eingestellt. Fast jeder Campingplatz liegt an einem Radweg, und über das Knotenpunktsystem kannst du dir Touren selbst zusammenstellen. Auch Wanderer kommen auf ihre Kosten: Es gibt markierte Fernwege wie den Pieterpad, der quer durchs Land von Groningen bis Maastricht führt, und auf vielen Campingplätzen eigene Wiesen und Hütten für Gäste, die ohne Auto unterwegs sind. Wie das funktioniert, erklären wir im Kapitel Wandern und Trekking.

Wann fahren?

Die Saison läuft meist von Ostern bis Ende Oktober. Im Juli und August sind die Küstenplätze voll, vor allem wenn sich die Schulferien der drei niederländischen Regionen überschneiden. Mai, Juni und September sind für viele die schönsten Monate: weniger Andrang, günstigere Preise und meist angenehmes Wetter. Einen Überblick über Reisezeit, Ferien und Feiertage findest du unter Urlaub in den Niederlanden.

Über diese Seite

camping-niederlande.de ist eine unabhängige Informationsseite. Wir vermitteln keine Buchungen, betreiben keinen Campingplatz und werden von keinem bezahlt. Die Fakten in den Texten prüfen wir an Quellen wie den Seiten der Provinzen, der Naturverwaltungen und der niederländischen Regierung. Mehr dazu unter Über das Projekt.

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